Heute Nacht spukt’s bei dir daheim

Heuer spukt’s nicht irgendwo im Internet, sondern genau dort, wo du gerade stehst. Mit „Geisterlicht“ wird dein Handy zur Taschenlampe, und durch die Kamera tauchen Gespenster in deinem eigenen Zuhause auf. Dazu gibt’s die Geisterjagd am Radioregler und ein Gruselabenteuer zum Durchspielen. Alle drei Spiele findest du gratis auf game.liferadio.at.

Pünktlich zu Halloween hat Life Radio drei neue Spiele gestartet. Sie laufen direkt im Browser am Handy, ohne App und ohne Anmeldung. Das Herzstück ist „Geisterlicht“: ein Augmented-Reality-Spiel, bei dem dein Wohnzimmer, dein Gang oder dein Garten zum Spielfeld wird.

Geisterlicht: Die Geister kommen zu dir nach Hause

Augmented Reality heißt: Echte Welt und Spielwelt verschmelzen. Bei „Geisterlicht“ siehst du durch die Handykamera dein eigenes Zuhause, nur deutlich dunkler als sonst. Mitten im Bild leuchtet der Lichtkegel deiner Taschenlampe. Und rund um dich, zwischen Sofa, Bücherregal und Vorhang, schweben Gespenster.

Das Handy merkt dabei, wohin du es hältst. Drehst du dich nach links, wandert auch das Licht nach links. Die Geister bleiben dort, wo sie sind, so als würden sie wirklich im Raum hängen. Wer ein Gespenst eine Sekunde lang im Licht hält, hat es gefangen.

So wird gespielt

  1. Spiel öffnen und „Geister jagen – hier, wo du bist“ antippen. Kamera und Lagesensor einmal erlauben.
  2. Dich langsam im Stand um die eigene Achse drehen und das Licht auf die Gespenster richten.
  3. Jedes Gespenst eine Sekunde im Lichtkegel halten. Wer mehrere schnell hintereinander fängt, baut eine Serie auf und kassiert mehr Punkte.
  4. Die Batterie der Taschenlampe ist die Uhr: 60 Sekunden. Jeder Fang lädt sie ein bisschen nach.

Was dich erwartet

  • „Er steht hinter dir“: Hörst du plötzlich ein Atmen? Dann schleicht sich etwas von hinten an. Schnell umdrehen und anleuchten bringt Extrapunkte. Bist du zu langsam, kostet dich das Batterie.
  • Lichtstoß: Ein Tipp aufs Display lässt die Lampe kurz hell aufblitzen. Das hilft gegen hartnäckige Geister, kostet aber drei Sekunden Batterie.
  • Extra-Batterie: Ab und zu schwebt eine Ersatzzelle durch den Raum. Wer sie einsammelt, bekommt acht Sekunden dazu.
  • Das Hausgespenst: In den letzten zehn Sekunden zeigt sich der große Brocken. Er bringt besonders viele Punkte.
  • Geisterfoto: Während der Jagd hält das Spiel einen Fang als Foto fest: dein Zimmer, dein Lichtkegel, dein Gespenst. Am Ende kannst du das Bild speichern oder mit Freund:innen teilen.

Für Mutige: der Horror-Modus

Wem kleine Gespenster zu harmlos sind, schaltet vor dem Start den Horror-Modus ein. Dann tauchen in deinen vier Wänden realistische Horrorgestalten auf. Manche springen plötzlich ins Bild, manche starren dich aus nächster Nähe an. Der Modus ist ausdrücklich nichts für Kinder und nichts für schwache Nerven. Ohne ihn bleibt „Geisterlicht“ ein Spaß für die ganze Familie.

Unser Tipp: Licht im Zimmer anlassen, Ton aufdrehen und zu zweit spielen. Eine Person jagt, die andere schaut über die Schulter. Spannender wird’s kaum.

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Geisterfunk: Geisterjagd am Radioregler

Bei „Geisterfunk“ drehst du an einem alten Radio. Zwischen den Frequenzen rauscht und knistert es, und irgendwo im Rauschen verstecken sich Geisterstimmen. Wird aus dem Rauschen eine Stimme, hältst du den Regler ruhig, bis der Geist gefangen ist.

Das Besondere: Auf 100,5 liegt Life Radio, und dort läuft wirklich unser Live-Programm. Knistert es plötzlich auch auf Life Radio, hat sich ein Störgeist in die Sendung geschlichen. Dann heißt es: schnell hin und die Sendung retten. Eine Runde dauert 75 Sekunden und macht mit Ton am meisten Spaß.

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Die sieben Kerzen: Ein Gruselabenteuer in drei Akten

Für alle, die mehr wollen als eine schnelle Runde: „Die sieben Kerzen“ ist eine Geschichte zum Durchspielen, rund 15 Minuten lang. Es ist kurz vor Mitternacht, die Life Radio Nachtschicht unterbricht die Musik. Bei vielen Leuten ist das Licht ausgegangen, und eine alte Linzer Geschichte macht die Runde: die vom Laternenmann.

Du gehst mit dem Handy durch deinen Raum, findest Kerzen und zündest sie mit einem Wisch nach oben an, wie mit einem echten Streichholz. Alte Radios spielen Anrufe aus dem Archiv der Nachtschicht. Sie erzählen von 1931 bis 2011, wer der Laternenmann war und was er sucht. Doch er kommt näher, sobald du wegschaust. Nur Licht hält ihn auf, und wenn es eng wird, hilft der Song-Joker: 20 Sekunden Life Radio live.

Wer alle sieben Funksprüche findet, erlebt das gute Ende. Kopfhörer werden dringend empfohlen, für kleine Kinder ist das Spiel zu gruselig.

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Sicher spielen: zu Hause, nicht auf der Straße

Die Spiele sind für drinnen oder den eigenen Garten gemacht. Bitte spiel nie unterwegs, im Straßenverkehr oder auf der Stiege. Bei „Geisterlicht“ drehst du dich nur im Stand um dich selbst. Merkt das Handy, dass du losgehst, hält das Spiel automatisch an. Bei „Die sieben Kerzen“ gehst du langsam in einem Bereich herum, den du vorher selbst abschreitest. Wer wenig Platz hat, spielt einfach im Stehen. Und: Licht im Zimmer anlassen, damit du siehst, wo du hintrittst.

Dein Kamerabild bleibt bei dir. Die Kamera liefert nur den Hintergrund fürs Spiel. Es wird nichts aufgenommen und nichts an Life Radio oder sonst wohin geschickt. Auch das Geisterfoto bleibt auf deinem Handy, außer du teilst es selbst.

So geht’s los

  • Wo: direkt im Browser, eine App brauchst du nicht: Geisterlicht, Geisterfunk und Die sieben Kerzen. Alle Spiele gibt’s auf game.liferadio.at.
  • Womit: am besten mit dem Handy, egal ob iPhone oder Android. Kamera und Bewegungssensor fragt das Spiel beim Start einmal ab.
  • Wie lange: Geisterlicht 60 Sekunden, Geisterfunk 75 Sekunden, Die sieben Kerzen rund 15 Minuten.
  • Was es kostet: nichts. Spielen geht ohne Anmeldung.
  • Bestenliste: Nach jeder Runde kannst du dir einen Spitznamen geben und landest in der Bestenliste. Wer schafft die meisten Punkte?

Happy Halloween und viel Spaß beim Gruseln!

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Von Benjamin Hartwich

Irgendwas mit Internet und Daten. Kümmert sich um die Digitalisierung und Innovation bei Life Radio: App, Web, Plattformen, Podcasts.