Handy auf Konzerten, soll man das sein lassen?

Inzwischen gibt es Sänger, die ein komplettes Handyverbot während ihrer Shows aussprechen. Doch ist das übertrieben – oder ein Schritt in die richtige Richtung?

Große Namen wie Bob Dylan, Alicia Keys oder Harry Styles haben bereits mit dem Konzept des „Handyverbots“ experimentiert. Ziel ist es, wieder mehr im Moment zu leben. Zu tanzen, zu singen, mitzuspringen und diesen besonderen Augenblick gemeinsam mit anderen Menschen zu genießen.

Um das zu erreichen, wurden bereits verschiedene Ansätze ausprobiert:

  • Yondr-Taschen: Dabei handelt es sich um spezielle Täschchen, in denen Besucherinnen und Besucher ihr Handy während des Konzerts verschließen müssen. Das Gerät bleibt zwar bei ihnen, kann aber nur in bestimmten Zonen oder im Notfall wieder entsperrt werden.
  • Kamera-Sticker: Diese Variante wird bereits in vielen Clubs und bei verschiedenen Konzerten genutzt. Dabei bekommen Gäste einen kleinen Sticker, den sie auf die Kameralinse ihres Handys kleben sollen um das Handy anderweitig weiterbenutzen zu können.
  • Vertrauensprinzip: Viele Künstlerinnen und Künstler bitten ihr Publikum lediglich darum, das Handy in der Tasche zu lassen und es höchstens für besondere Momente, zum Beispiel für die Taschenlampe, herauszuholen.

Viele Menschen nutzen mittlerweile wieder Einwegkameras oder andere analoge Alternativen. Diese haben den Vorteil, dass man nicht ständig auf den Bildschirm schaut, sondern bewusster fotografiert.

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