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Dramatische Szenen am Attersee: Ein zweisitziges Kleinflugzeug ist am Mittwochvormittag in den See gestürzt. Die Maschine war zuvor in Salzburg gestartet und verlor über dem Attersee plötzlich an Höhe. Gegen 11.28 Uhr brach der Kontakt zum Flugzeug ab.
Augenzeugen berichten, dass die Maschine rasch an Höhe verloren haben soll, bevor sie ins Wasser stürzte. Vom Flugzeug und den Insassen war danach zunächst nichts mehr zu sehen. Die Polizei bestätigte den Absturz.
Große Suchaktion auf dem See
Seit dem Absturz läuft ein umfangreicher Sucheinsatz. Feuerwehr und Wasserrettung sind mit mehreren Booten vor Ort, auch Polizei, Rotes Kreuz und ein Rettungshubschrauber wurden alarmiert. Zusätzlich kommen Taucher und Tauchroboter zum Einsatz.
Ein Sonargerät hat mittlerweile Gegenstände in größerer Tiefe geortet. Ob diese tatsächlich zum abgestürzten Flugzeug gehören, ist derzeit noch nicht geklärt. Trümmerteile wurden bislang nicht aus dem See geborgen.
Die Absturzstelle liegt laut Feuerwehr rund 200 Meter vom Ufer entfernt. Besonders schwierig ist die Suche wegen der großen Tiefe: Der Attersee ist an dieser Stelle etwa 164 Meter tief. Die Feuerwehr hat außerdem Ölsperren errichtet, um möglichen austretenden Treibstoff auf der Wasseroberfläche aufzufangen.
Flugzeugtyp noch nicht offiziell bestätigt
Laut den Flugaufzeichnungen von Flightradar24 dürfte es sich bei der Maschine um eine Tecnam P2002JF Sierra gehandelt haben. Offiziell bestätigt ist der Flugzeugtyp bisher allerdings nicht. Nach den vorliegenden Flugdaten dürfte das Flugzeug zuletzt häufiger zwischen Salzburg und Eggenfelden in Bayern unterwegs gewesen sein.
Die Ermittlungen und die Suche nach dem Flugzeug laufen weiter. Noch ist unklar, was genau zum Absturz geführt hat und was mit den Insassen passiert ist.
Laut Gerüchten dürfte es sich um einen 21-Jährigen und einen 25-Jährigen Fluglehrer und -schüler aus Österreich und Deutschland handeln. Diese Informationen sind aber noch nicht bestätigt.
