Ärzte retten Hand in 9h-OP!

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Die beiden Unfall- und Mikrochirurgen Michael Pollak und Andreas Kastner, beide von der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie am Kepler Universitätsklinikum, haben am 14. Februar fast Unmögliches geschafft. In einer fast 9-stündigen Operation gemeinsam mit einem hochspezialisierten OP-Pflegeteam ist es ihnen gelungen, die rechte Hand eines Arbeiters zu retten. Der hatte sich zuvor die Hand unter einer Baggerschaufel eingeklemmt. Doch während der OP haben die Ärzte gemerkt, dass es möglich sein könnte die Hand doch zu retten, sagt Michael Pollak.

Und tatsächlich ist es dem Ärzteteam gelungen, die Hand zu retten.

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Und die beste Nachricht ist. Rund 3 Monate nach dem sensationellen Eingriff, geht es dem Patienten den Umständen entsprechend gut. „Die Durchblutungssituation an der gesamten rechten Hand ist bis zu den Fingerspitzen ausgezeichnet. Die knöchernen Strukturen sind soweit stabil verheilt und die Wundheilung nun, nach relativ aufwendiger Wundbehandlung mit Spezialverbänden, Lasertherapie etc. fast vollständig abgeschlossen und es hat sich glücklicherweise bisher keine Infektion entwickelt“, sagt Michael Pollak.

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Könnte zwar sein, dass dem Patienten in einigen Monaten noch kleinere Operationen bevorstehen. Bis dahin stehen regelmäßige ergotherapeutische Übungen für Finger und Hand im Vordergrund, die der Patient regelmäßig unter Anleitung von KUK-Ergotherapeutin Natalie Stiftinger durchführt.