Es sind alarmierende Zahlen: jedes 10. Schulkind kann nicht schwimmen. Mit ein Grund ist, dass während der Corona-Pandemie viele Schulschwimmkurse ausgefallen sind und da hängen die Kinder jetzt hinterher. Das ist aber nicht das einzige Problem, sagt Franz Schiefermair Präsident der Sportunion Oberösterreich:
„Nur, ich glaube, die fehlende familiäre Wassererfahrung. Es gehen ja viele Familien nicht mehr schwimmen. Die Vermittlung der Schwimmtechnik findet da leider nicht mehr in dem Ausmaß statt wie in früheren Jahren. Kurse kosten natürlich auch Geld und oft nicht wenig Geld.“
Da muss aber unbedingt angesetzt werden, sagt Schiefermair. Denn im Notfall kann es überlebensnotwendig sein, sich allein über Wasser halten zu können, sagt Schiefermair:
„Ganz richtig, dass sie sich über Wasser halten einmal und dann einfach sich im Wasser bewegen können und auch die Eltern dann keine Sorge haben müssen, dass irgendwas passiert.“
Um schwimmen zu lernen, braucht es anfangs Schwimmhilfen, bevor dann die notwendige Schwimmtechnik erlernt wird. Franz Schiefermair:
„Am Anfang gehört es dazu, damit es auch etwas Sicherheit im Wasser gibt. Das war bei meinen Kindern genauso. Die haben auch mit Schwimmhilfen begonnen. Aber natürlich sollte die Schwimmtechnik sukzessive so vermittelt sein, dass es ohne Schwimmhilfen geht.„
Die Sportunion Oberösterreich bietet gemeinsam mit der Familienkarte OÖ leistbare Schwimmkurse an. Für heuer gibts noch Restplätze. Infos HIER.
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