Erster Schultag nach Bluttat mit Psychologen und Krisenhilfe

Taufkirchen

In Taufkirchen an der Pram war heute der erste Schultag nach der schrecklichen Bluttat vom Freitag. Gleich zu Beginn ist die gesamte Schule zu einer Trauerminute zusammengekommen. Jetzt sind die Kinder in den Klassen, mit ihren Lehrern und auch mit Schulpsychologen und der Krisenhilfe. Heute geht es vor allem darum für die Kinder da zu sein und die Fragen der Kinder zu klären sagt die Leiterin der Krisenhilfe Katja Sieper:

„… sie dürfen Fragen stellen und wir ihre Fragen dann auch beantworten, aber auch tatsächlich nur das, was sie gefragt haben, weil die nächste Frage kommt sicher, aber vielleicht erst einige Stunden später oder vielleicht sogar erst einen Tag später.“

Dabei soll nichts dramatisiert aber auch nicht beschönigt werden sagt Katharina Renner-Spitzbart Leitern der Schulpsychologie in der Bildungsdirektion.

Eltern rät die Expertin jetzt ihre Kinder auch in den nächsten Tagen weiter zu unterstützen und zu beobachten:

„Wenn dann einfach über ein paar Tage oder eine gewisse Zeit hinaus, man merkt, die Kinder, Jugendlichen verändern sich, ziehen sich mehr zurück oder werden vielleicht offensiver oder aggressiver, dann ist es einfach wichtig, sehr Unterstützung und Hilfe zu holen.“

Es kann aber auch sein, dass Kinder bis jetzt noch gar nicht auf das Geschehene reagiert haben, auch das ist normal sagt Renner-Spitzbart. Wichtig ist es den Kindern immer zu zu hören und ihre Sorgen ernst zu nehmen.