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Heute wird’s brisant: am Landesgericht Linz geht der Prozess um die Postenbesetzung am Finanzamt in Braunau weiter und heute muss ÖVP-Klubobmann August Wöginger aussagen.
In den ersten Prozesstagen waren bereits die beiden Finanzbeamten befragt worden, die ebenfalls angeklagt sind. Heute am vierten Prozesstag ist also Wöginger an der Reihe. Der Vorwurf: Wöginger soll in Wien interveniert haben, um einem Parteifreund zum Chefposten im Finanzamt Braunau zu verhelfen. Schon zu Beginn des Prozesses hat Wöginger betont, nicht schuldig zu sein.
Bei einem Schuldspruch wegen Amtsmissbrauchs drohen zwischen sechs Monaten und fünf Jahren Haft. Alle Angeklagten bestreiten die Vorwürfe, es gilt die Unschuldsvermutung. Ein Urteil fällt am 21. April.
Diese Woche noch wird auch die Bewerberin vor Gericht aussagen, die im Hearing um den Posten unterlegen war. Nächsten Montag ist dann der damalige Generalsekretär im Finanzministerium Thomas Schmid als Zeuge geladen. Bei ihm soll Wöginger interveniert haben.
