Wieder Streik in Ordensspitälern

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Es ist mittlerweile der zweite Streik in den oberösterreichischen Ordensspitälern innerhalb weniger Wochen. Ab halb sechs in der Früh haben viele Mitarbeiter an sieben Standorten ihre Arbeit niedergelegt. Dauern wird der Streik bis 19.30 Uhr. Bei den Barmherzigen Brüdern in Linz wird nicht gestreikt.

Der Grund des Streiks: bei den Kollektivvertrags-Verhandlungen spießt es sich – auch die sechste Verhandlungsrunde hat keine Einigung gebracht. Zentrale Forderung der Gewerkschaft: eine 37 Stunden Woche für die rund 10.000 nichtärztliche Mitarbeiter – darauf wollen die Arbeitgeber nicht einsteigen. KV-Verhandlerin Martina Reischenböck:

„Wir lassen uns nicht einschüchtern. Wir haben ein Ziel, wir haben eine Forderung, die rechtfertigt ist für unsere Beschäftigten. Und das ist sozusagen nochmal ein letzter Warnstreik, bevor wir uns überlegen müssen, ob man nicht in einen unbefristeten Streik auch geht.“

Was heißt das für die Patienten?

Die sind in den letzten Tagen über den Streik und mögliche Auswirkungen informiert worden. Operationen sind verschoben worden, Untersuchungen in den Spitälern ebenfalls (beim letzten Streik waren es 117 verschobene OPs). Die Akutversorgung ist aber sichergestellt, heißt es von den Ordensspitälern.

Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 12. März angesetzt.