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Teilweise stundenlang hängen Jugendliche jeden Tag am Handy und scrollen durch Social Media. Damit soll bald Schluss sein. Die Regierung Arbeitet an einem Social Media Verbot für Kinder und Jugendliche. An den Eckpunkten wird noch gefeilt sagt Staatssekretär Alexander Pröll bei seinem Besuch bei Life Radio:
„Ob das jetzt 14 Jahre oder 15 Jahre sein sollen, da hören wir sehr stark auf Experten, die werden wir auch einbinden, das ist nicht abschließend zu beantworten, aber ich glaube wichtig ist, dass es das Verbot mal generell gibt, um diese gesellschaftliche Wertung auch klar darzulegen.“
Thema ist auch noch die technische Umsetzung:
„Bei der technischen Umsetzung und ob das jetzt auf europäischer Ebene stattfinden soll oder national, da gibt es noch Gesprächsbedarf und das ist vollkommen in Ordnung. Ich glaube, sinnvoller wäre eine europäische Lösung.“
In der Kritik heißt es immer wieder, das Verbot bringt nichts weil es leicht zu Umgehen ist. Pröll hat da einen Vergleich:
„Jugendliche kommen auch über Umwege zu Alkohol, aber ich glaube, es ist einfach wichtig anzuerkennen, hier brauchen wir dringend und möglichst rasch ein Verbot, weil alle Studienexperten, vor allem Eltern, Großeltern und Lehrer zeigen ganz klar das Bild und darum bin ich da so im Drück und möchte es möglichst rasch eigentlich möglich machen.“
Zeitlich war mit einem fertigen Gesetz mit Schulstart nach den Sommerferien die Rede. Wie schauts da aus?
„Ob es dann tatsächlich so eintritt, kann ich jetzt nicht versprechen. Wir werden alles daran setzen, es möglichst rasch zu ermöglichen. Der Vizekanzler, der als Medienminister gesetzestechnisch dafür verantwortlich ist, hat jetzt mal angekündigt, dass er möglichst rasch einen Gesetzesvorschlag machen möchte.“
