Kaffeemaschine und Co. – diese Gegenstände sind schmutziger als die Toilette

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Beim Putzen denken viele zuerst an Bad und Toilette. Doch ausgerechnet einige Gegenstände, die wir täglich anfassen, werden bei der Reinigung häufig vergessen. Ein Reinigungsexperte von MyHammer warnt: Auf manchen Alltagsgegenständen können sich deutlich mehr Keime befinden als auf einem Toilettensitz.

Der Grund dafür ist simpel: Toiletten werden in vielen Haushalten regelmäßig gereinigt oder desinfiziert. Andere häufig genutzte Gegenstände wie Smartphones, Fernbedienungen oder Türklinken kommen dagegen oft viel zu selten mit Putzmittel in Kontakt. So können sie sich schnell zu echten Keimherden entwickeln.

MyHammer, eine Plattform zur Beauftragung von Handwerkern und Dienstleistern, nennt nun einige der häufigsten Keimfallen im Haushalt, die beim Putzen gerne übersehen werden.

Ein Reinigungsexperte von MyHammer.at erklärt dazu:

„Beim Putzen liegt der Fokus in der Regel auf dem Badezimmer. Viele Menschen reinigen oder desinfizieren ihre Toilette mehrmals pro Woche. Andere Alltagsgegenstände wie die TV-Fernbedienung werden dagegen häufig vergessen – obwohl sie regelmäßig mit ungewaschenen Händen angefasst werden.“

Diese 8 Alltagsgegenstände sind echte Keimfallen

1. Handy

Das Smartphone ist ständig dabei – unterwegs, in der Küche, im Bett und nicht selten sogar im Badezimmer. Entsprechend viele Bakterien sammeln sich auf der Oberfläche. Studien zufolge können Handys bis zu zehnmal stärker mit Keimen belastet sein als ein Toilettensitz. Wer sein Smartphone regelmäßig reinigt, kann die Keimbelastung deutlich reduzieren.

2. Türklinken und Lichtschalter

Türklinken, Türgriffe und Lichtschalter werden täglich mehrfach berührt – oft von verschiedenen Personen und nicht immer mit sauberen Händen. Dadurch können sich Bakterien und Viren besonders leicht verbreiten. Diese Kontaktflächen sollten deshalb regelmäßig gereinigt und bei Bedarf desinfiziert werden.

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3. Kühlschrankgriff

In der Küche kann es schnell zu Kreuzkontaminationen kommen. Wer beispielsweise rohes Fleisch zubereitet und anschließend ohne Händewaschen den Kühlschrank öffnet, überträgt mögliche Krankheitserreger direkt auf den Griff. Deshalb gehört auch der Kühlschrankgriff regelmäßig zur Küchenreinigung dazu.

4. Schwamm und Spüllappen

Küchenschwämme und Spüllappen zählen zu den größten Keimschleudern im Haushalt. Feuchtigkeit, Essensreste und Wärme bieten Bakterien ideale Bedingungen. Bereits nach kurzer Zeit können sich Millionen Keime darin ansammeln. Schwämme und Lappen sollten daher häufig gewechselt oder gründlich gereinigt werden – etwa in der Spülmaschine oder, sofern geeignet, in der Mikrowelle.

5. Fernbedienung

Die Fernbedienung liegt ständig in der Hand, wird oft von mehreren Personen genutzt und kommt nicht selten beim Essen oder Snacken zum Einsatz. Trotzdem wird sie beim Putzen häufig vergessen. Dabei können sich auf Tasten und Zwischenräumen zahlreiche Bakterien sammeln. Regelmäßiges Abwischen hilft, die Keimbelastung zu verringern.

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6. Schneidebrett

Schneidebretter kommen mit rohem Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse in Kontakt. Besonders bei rohen tierischen Lebensmitteln besteht die Gefahr, dass Keime auf andere Lebensmittel übertragen werden. Sinnvoll ist es daher, getrennte Bretter für Fleisch und für Obst oder Gemüse zu verwenden. Nach jeder Nutzung sollten sie gründlich gereinigt werden.

7. Wiederverwendbare Einkaufstasche

Mehrweg-Einkaufstaschen sind umweltfreundlich, können aber ebenfalls zur Keimfalle werden. Vor allem, wenn darin rohes Fleisch, Fisch oder ungewaschenes Gemüse transportiert wird, können sich Bakterien in der Tasche ansammeln. Deshalb sollten wiederverwendbare Einkaufstaschen regelmäßig gewaschen werden.

8. Kaffeemaschine

Von außen sehen Kaffeemaschinen oft sauber aus. Im Inneren können sich jedoch Schimmel, Hefepilze und Bakterien bilden. Die warme und feuchte Umgebung ist ein idealer Nährboden für Keime. Wassertank, Auffangschale, Milchsystem und andere abnehmbare Teile sollten daher regelmäßig gründlich gereinigt werden.