Bild: FF Kollerschlag
Das Grundwasser in Oberösterreich ist extrem niedrig. Der Regen und Schnee in den letzten Monaten war viel zu wenig, um die Lage zu entspannen. Gerade im südlichen Oberösterreich sind die Grundwasser-Pegel deutlich unter dem Normal-Stand.
Seit Anfang des Jahres müssen immer wieder Feuerwehren ausrücken, um Menschen in Oberösterreich mit Wasser zu versorgen. Viele Hausbrunnen sind leer und ausgetrocknet. Da waren wir ordentlich gefordert, sagt Markus Voglhuber vom Landesfeuerwehrkommando:
„Die Feuerwehren waren im ersten Monat des vorigen Jahres sehr gefordert. Wir haben 150 Versorgungsfahrten mit Brauchwasser gehabt. Das ist doch doppelt so viel oder mehr als doppelt so viel als im Durchschnitt der letzten Jahre.“
Der Schwerpunkt war da vor allem im Jänner, so Voglhuber. Jeder, der betroffen ist, kann sich melden:
„Die Familien, die Landwirte, die Unternehmen melden sich bei den Feuerwehren. Die Feuerwehr transportiert dann das Wasser zum vereinbarten Zeitpunkt und Treffpunkt. Und dann sollte zumindest einmal das Nötigste vorhanden sein. Wir weisen auch immer explizit darauf hin, dass das Brauchwasser ist und kein Trinkwasser. Und die Menschen das entsprechend dann vor Ort abkochen müssen, aufbereiten müssen.“
Jetzt kommt es darauf an, ob Regen kommt oder nicht, so Voglhuber:
„Es ist so, dass die nächsten Monate sicher entscheidend sind, was einfach den Niederschlag betrifft, ob sich der Grundwasserspiegel wieder erholen kann oder nicht. Die Feuerwehren sind jedenfalls gerüstet, wenn es dort oder da Brauchwasser eben benötigt. Dann transportieren wir das natürlich für die Landwirte oder auch für die Hausbetreiber.“
Ab Ende dieser Woche soll etwas Regen und vielleicht auch eine leichte Entspannung kommen.
