Das ändert sich in der Notfallversorgung in OÖ

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Künftig soll schneller klar sein, welches Spital in Oberösterreich einen Notfall-Patienten übernehmen kann. Nach dem Tod einer Mühlviertlerin hat eine Expertenkommission gestern klare Vorgaben auf den Tisch gelegt.

Grundsätzlich ist schon vieles klar definiert, jetzt werden diese Regeln des Zusammenarbeitens zwischen den Spitälern noch konkreter. Kann ein Regionalspital einen Notfall nicht behandeln, ruft es zum Beispiel das Schwerpunktkrankenhaus in Linz an. Ist dort kein Platz, wird in Wels angerufen. Gehts auch dort nicht, fällt die Verantwortung an das erste angefragte Spital zurück.  Die Regeln sind teils schon in Umsetzung, bis Ostern aber werden alle oberösterreichischen Spitäler, inklusive Ordenskrankenhäuser, diese Standards umsetzen, sagt Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander:

„Der Auftrag ist gegangen, heute an die Krankenhausträger sich abzustimmen. Ich gehe davon aus, dass man das sehr zeitnah machen kann. Wenn es vor Ostern ist, bin ich erfreut. Bis Ostern muss es so sein. Es ist ja eine Präzisierung der bestehenden Regel, die Sicherheit gibt.“