Impfen in der Apotheke – Vorbereitungen laufen

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Bild: pixabay.com

Ab dem nächstem Jahr könnt ihr euch in den Apotheken in Oberösterreich impfen lassen. Das plant die Bundesregierung. In Oberösterreich wird schon überlegt, wie das funktionieren könnte, denn grundsätzlich sieht man das positiv. Das Ziel ist klar: die Durchimpfungsrate soll gesteigert werden, sagt Monika Aichberger, Vizepräsidentin der Apothekerkammer Oberösterreich:

„Die Niederschwelligkeit, die man in den öffentlichen Apotheken in Österreich hat, ist einfach ein Garant dafür, dass man leichter Menschen erwischt, die prinzipiell impfwillig sind.“

In den Apotheken gibts schon Vorbereitungen, wie man die Impfungen abwickeln könnte, so Aichberger:

„Es kann so sein, dass Apotheken Impf-Tage anbieten oder es kann auch so sein, dass man einfach zufälligerweise in der Apotheke vorbeikommt, weil man sich gerade etwas anderes holt und man einfach das gleich vor Ort macht.“

Unter anderem könnten Apotheken Auffrischungsimpfungen, wie Zecken oder Hepatitis, anbieten, sagt uns Aichberger:

„So eine klassische Auffrischungsimpfung wie die Diphtherie-Tetanus, Polio-Pertussis, die man alle 10 Jahre auffrischen muss, oder Hep A, Hep B, das auch alle 10 Jahre aufgefrischt werden muss, dass man das ins Programm mit aufnimmt.“

Um impfen zu dürfen brauchen die Apotheker eine eigene Schulung, viele haben die schon während der Corona-Pandemie absolviert.