Bild: TEAM FOTOKERSCHI.AT / RAUSCHER
Noch laufen die Anlagen, die Pisten am Kasberg sind offen. Dort laufen im Hintergrund aber schon die Vorbereitungen für die nächste Wintersaison. Denn, um das Skigebiet abzusichern, soll es in die Seilbahnholding des Landes eingegliedert werden. Das ist seit gut einer Woche fix. Die Gespräche zwischen den Verantwortlichen am Kasberg und der Seilbahnholding haben unmittelbar nach dieser Ankündiung gestartet, bestätigt uns Landeshauptmann Thomas Stelzer:
„Unsere Manager der Seilbahnholding haben gleich letzte Woche begonnen, mit denen, die jetzt das Kasberg-Skigebiet betrieben haben, zu sprechen, damit das übernommen werden kann. Hintergrund ist: Österreich, Oberösterreich hat einen sehr lebendigen Wintertourismus, Gott sei Dank, den brauchen wir auch. Der Wintertourismus lebt vom Skifahren. Und wenn wir den Kindern, den jungen Leuten das Skifahren nicht mehr vermitteln, also zum Beispiel, wenn es keine Schul-Skikurse mehr gäbe oder wenn wir eben keine Skigebiete haben, wo Familien sagen, da fange ich an mit den Kindern, dann wird es auch keine Grundlage für den Wintertourismus mehr geben. Das ist eigentlich das Hauptargument und daher haben wir uns entschieden, den Kasberg, wenn es geht, zu übernehmen, damit wir genau für Familien, für Kinder, aber auch für die vielen Skiclubs und Vereine, die es gibt, ein Angebot in der Nähe legen, um den Einstieg ins Skifahren und damit die Grundlage für den Wintertourismus zu liefern. Klar ist, und das muss man auch ganz offen sagen, das wird nicht ein Skigebiet werden können, wo wir verdienen damit, sondern wo draufgelegt wird, weil auch viel investiert werden muss. Aber das ist eben eine Investition nicht nur in die Region, für die das wichtig ist im Almtal, sondern auch eine Investition in den Erhalt des Wintertourismus bei uns im Land.“
Schon jetzt werden Einzelheiten besprochen, so Stelzer:
„Es muss viel getan werden, es muss investiert werden, man wird Beschneiung brauchen, es braucht neue Vereinbarungen mit den Grundeigentümern, die Genehmigungen, Naturschutz zum Beispiel, muss eingeholt werden. Also soweit ich das jetzt gehört habe von unseren Leuten, wird mit den bisherigen Betreibern schon geredet, dass die auch noch rechtliche Schritte beginnen, damit dann unsere Leute dort einsteigen können und wir gehen davon aus, dass im kommenden Winter dann in der neuen Wintersaison schon von unserer Seilbahn Holding das gemacht wird und das auf jeden Fall im Winter wieder am Kasberg gefahren werden kann. Wo und wie genau, das müssen jetzt dann die Gespräche ergeben.“
Auf jeden Fall aber sollen diese Gespräche so schnell wie möglich abgeschlossen werden. Damit könnte der Kasberg dann in der kommenden Wintersaison unter dem Dach der Seilbahnholding laufen und damit abgesichert sein.
