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Mit einer Waffe ist am Abend ein 17jähriger durch ein Einkaufszentrum in Pasching spaziert. Eine aufmerksame 16jährige hat ihn zuvor in der Straßenbahn beobachtet und sofort die Polizei angerufen. Die Beamten sind mit einem Großaufgebot an Kräften ausgerückt, darunter die Cobra und die Schnelle Interventionsgruppe. Polizeisprecher Michael Babl:
„Es waren Einsatzkräfte in Zivil und in Uniform dort und haben natürlich zunächst einmal außen alles abgesichert und dann in erster Linie zivil das Einkaufszentrum betreten. Man will natürlich da auch keine Massenpanik auslösen.“
Nach einer halben Stunde haben die Beamten den 17jährigen gefunden, so Babl:
„Der war bereits wieder aus dem Einkaufszentrum heraus und war bereits wieder bei der Straßenbahnhaltestelle. Und der hatte dann die Waffe bei sich. Es hat sich herausgestellt, dass es sich unter Anführungszeichen nur um eine Schreckschusswaffe handelt.“
Die Polizisten haben bei dem 17jährigen eine Schreckschusswaffe mit Magazin und 13 Patronen sichergestellt. Babl:
„Eine Schreckschusswaffe ist auch eine Waffe im Sinne des Waffengesetzes. Zwar grundsätzlich keine Schusswaffe, aber es ist natürlich gefährlich und man kann natürlich auch damit drohen, vor allem weil das Gegenüber ja nicht erkennt, ist das eine echte Waffe oder ist das eine Schreckschusswaffe.“
Gegen den Jugendlichen besteht bereits ein behördliches Waffenverbot. Er wird jetzt bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.