Was hat Dänemark, was Oberösterreich nicht hat? Landeshauptmann Thomas Stelzer ist gerade von einer Delegationsreise in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen zurückgekommen.
Gerade im digitalen Bereich ist Dänemark Vorreiter. Mit ein Grund: schon 1995 ist eine erste nationale Digitalisierungsstrategie ausgerufen worden, 2001 waren digitale Unterschriften schon eingeführt. Für die Dänen ist das also im Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie haben außerdem kaum Bedenken, weil alle ihre Daten digital vorhanden sind. Genau das ist auch der Unterschied zu Oberösterreich, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer bei seiner Reise. Gerade bei der digitalen Verwaltung in Oberösterreich sieht er noch Luft nach oben. Alles müsse aber auch nicht digitalisiert werden, so Stelzer, auch das Leben „analog“ müsse nach wie vor möglich sein.
Ein weiterer Schwerpunkt der Reise war das Thema Quantentechnologie. Da sind auch der Rektor der Johannes Kepler Uni in Linz, Stefan Koch, und einige Wissenschafter mitgefahren, um Kontakte zu knüpfen. Da müssen wir mitmischen können, sagt Landeshauptmann Thomas Stelzer:

Besucht wurde dabei etwa das Niels-Bohr-Institut in Kopenhagen, wo hunderte Mitarbeiter an Quantentechnologien forschen. Quantencomputer etwa können riesige Datenmengen bearbeiten, sind rund 1.000 Mal schneller als „herkömmliche“ Computer.
JKU-Rektor Stefan Koch betont, Oberösterreich ist in der Quantenforschung ebenfalls auf einem guten Weg:
Gibts dabei einen Durchbruch, würde das jeden Oberösterreicher betreffen, so Koch:
Nicht nur an der JKU wird in Sachen Quantentechnologie geforscht, auch in Hagenberg und der Fachhochschule Oberösterreich.

Fotos: Land OÖ/Peter Mayr